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Infoplattform Ausserberg

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Unsere Ahnen - Buch von Hubert Schmid

Leitfaden durch die Genealogie von Ausserberg

Ein Nachschlagwerk gegen das Vergessen unserer Herkunft
 

Es war für mich immer sehr spannend, beim Abusitz in einer Dorfbeiz, wenn z.B. Schmid Raphael oder Schmid German, beide des Leo, oder dann auch Sterren Fridolin mit ihren alten Zahlen die frühere Zeit aufleben liessen. Ich hörte gebannt zu und wollte mir einige Zahlen merken, jedoch schon nach einer Woche waren die Zahlen vergessen. Mein Bruder Ewald konnte sich diese Zahlen und Ereignisse viel besser merken und ich war deswegen ein wenig neidisch.

Nun kam es, dass ich als Pensionierter wirklich mehr Zeit hatte und unsere Fotos digitalisierte, dabei entdeckte ich eine kleine Schachtel von meinen Eltern mit vielen alten Todesandenken. Ich ordnete diese Familie für Familie in ein Album ein. Ich dachte mir, diese Familien aufzuschreiben. Eigentlich wollte ich nur meine Familie zusammenstellen, merkte aber bald, dass das alles ineinander hängt und so kam der Gedanke, alle Familien von Ausserberg, so weit wie möglich, aufzuzeigen.

Zuerst musste ich so viele Unterlagen wie nur möglich zusammentragen. Am Anfang war das nicht so einfach, denn es kann jeder behaupten, dass er einen Ahnenstammbaum über die ganze Gemeinde machen möchte. Es brauchte ein wenig Überzeugungsarbeit und ich holte mir auch Rat bei Autoren, die solche Bücher schon herausgegeben haben.

Die nötigen Unterlagen habe ich im Staatsarchiv in Sitten mit Bewilligung des Bischofsvikar und im Gemeindearchiv mit Erlaubnis der Gemeindebehörde von Ausserberg erhalten, sowie an vielen anderen Quellen. Ebenfalls fündig wurde ich in Kopien der gezeichneten Stammbäume von Pfarrer Franz Lagger aus Münster. Er war in Ausserberg von 1880-1890 Pfarrer. Ohne seine Stammbäume hätte ich die älteren Daten nicht in die richtige Reihenfolge gebracht. Viele Kopien der gezeichneten Stammbäume habe ich im Privatarchiv von In-Albon Karl in Brig erhalten. Das Originalbuch und die Tabellen sind im Moment unauffindbar und ich konnte diese nicht nutzen.

Die Daten der Neuzeit konnte ich nur über persönliche Kontakte erhalten (über 2000 Telefonate und Emails). Meine weitesten Telefonate waren nach Mosambik, Philippinen und nach Kanada. Alle waren interessiert und sprachen mir viel Ausdauer zu. Es war für mich ermutigend zu spüren, dass ich das Richtige tat. Und so war die Arbeit immer spannend, ob ich auch weiterhin die nötigen Daten erhalten werde.

Gespräche mit Leuten, immer wieder Telefonate am Mittag und abends brachen mich weiter. Mit der Zeit wusste ich immer besser, wie man vorgehen musste und es entwickelte sich eine stete Leidenschaft immer weiter zu machen. Allmählich merkte ich, dass es für mich möglich wurde das Ahnenbuch zu verwirklichen. Trotz einiger „Verleider“ liess ich nicht mehr locker und habe das Buch realisiert.

Es ist noch anzufügen, dass die älteren Kirchenbücher in Latein und der deutschen Kurrentschrift geschrieben wurden.

Ein Dankeschön an meine Frau Theres, die mitgeholfen hat und viel Verständnis für meine Arbeit aufbrachte.

Allen die mich bei meiner mehrjährigen Arbeit unterstützt haben möchte ich danken.

Mein Sohn Lorenz hat mir im PC das Programm Ahnenblatt installiert, ohne das es nicht möglich gewesen wäre, so viele Daten zu ordnen.

Pfaffen Edwin, Historiker, hat mir in verdankenswerter Weise verschiedene Hinweise auf historische Zusammenhänge gegeben.

 

Hubert Schmid

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