Idealer Ausgangspunkt
Ausserberg ist ein geographisch idealer Ausgangspunkt, um das Oberwallis zu erleben und zu erfahren. In kurzer Zeit ist man im Goms, in Zermatt, in Leukerbad, in ganz interessanten Dörfern des Oberwallis - mit erstklassigen Angeboten.
Ortsportrait
Siedlungsentwicklung
Die Gemeinde Ausserberg war und ist eine typische Weilersiedlung, zusammengesetzt aus verschiedenen einzelhofartigen Gebäudegruppen und kleineren Weilern und Dorfschaften.
Neben den aus Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden bestehenden Weilern sind über die gesamte Flur verstreut Nutzbauten errichtet: Stallscheunen als Ausfütterungsställe im Wiesengürtel und Stadel in der Nähe der Ackerböden. Einerseits bedingte das Wirtschaftssystem mit seinen kleinparzellierten Produktionsflächen diese Siedlungsform, anderseits sind diese freistehenden Nutzbauten auch Relikte ehemaliger Dauersiedlungen.
Das historische Siedlungsbild von Ausserberg gehört zu einem der interessantesten des Oberwallis. Über seine Entwicklung geben zwar die schriftlichen Quellen kaum direkte Anhaltspunkte, doch zusammen mit dem Gebäudebestand, den Ortsnamen, den Sagen und der mündlichen Tradition lassen sie manchen Schluss zu.
Das historische Siedlungsbild von Ausserberg verändert heute je länger desto mehr seine Schau. In den Siedlungslücken zwischen dem grossen haufenartigen Trogdorf und den nahegelegenen Weilern Bigstatt, Dischtera, Bord und Bongartnerschhüs, entsteht neues Bauvolumen, so dass diese Weiler allmählich in das Haufendorf einbezogen werden.
Quelle: Textausschnitte aus dem Buch „Ausserberg Dorf und Weiler“ von Klaus Anderegg
Gemeinde in Zahlen
Ausserberg ist ein malerisches, Waliser-Bergdorf auf 1007 Metern Höhe am Südhang des Rhone-Tals im UNESCO Welterbe Jungrau-Aletsch gelegen, hoch über Visp im deutschsprachigen Oberwallis. Das Dörfchen zählt ca. 630 Einwohner und ist mit 23 Dorfvereinen sehr aktiv.
Land
Vom Grund bis hin zum obersten Punkt hat Ausserberg einen beachtlichen Höhenunterschied von 2351 Metern. Die tiefste Stelle am Rhone-Ufer befindet sich auf 650 m.ü.M. Der Grat des Wiwannihorns bildet mit 3001 m.ü.M. den höchsten Punkt der Gemeinde.
| Kulturland | 354 ha |
| Wald | 673 ha |
| Siedlungsfläche | 34 ha |
| Unproduktiv | 428 ha |
Trinkwasser, unser höchstes Gut
Wasser ist mit Ausserberg unabdingbar verbunden. Zum einen als Wässerwasser, als Grundlage für die Landwirtschaft und Ernährung über Generationen für die Bevölkerung von Ausserberg. Zum anderen als Trinkwasser im täglichen Gebrauch. Bis 1970 war es keine Selbstverständlichkeit, sauberes, fliessendes Trinkwasser in den Haushaltungen zu haben. Erst mit der Versorgung aus dem Baltschiedertal durch einen Tunnel wurde das Trinkwasser in genügender Menge sichergestellt und jederzeit verfügbar. Trotzdem muss, wenn längere Trockenperioden und heisse Tage die Südrampe heimsuchen, die Bevölkerung zum sparsamen Gebrauch und keinerlei Verschwendung von Trinkwasser aufgerufen werden.
- Trinkwassernetz ca. 30km aus den 1930-1950er Jahren
- Quellwasser von höchster Qualität aus dem Baltschiedertal
- Sanierung der Leitungen im Dorf mit Projekt Infra 2027 (2017 – 2027)
Kirche
Seit 1865 gibt es eine eigene römisch katholische Pfarrei. Der Kirchenbau fand um 1865 – 1875 statt.
Infrastruktur
- Altes Schulhaus (1875)
- Neues Schulhaus (2010)
- Mehrzweckhalle (1980 – Sanierung 2015 – 2017)
- Zentrum Hehbirch (1995 mit Kindergarten / Parkhaus / Werkhof / Vereinslokalen)
- Sportplatz (1995)
- Bahnhof (BLS 1913)
- Driel – Alte Weinpresse (1845)
- Dorfmühle (1850)
- Burgerhaus (1645)
- Chappolostadel (ca. 1450)
- Kulturräume «Bielhüs» (1850)


